Vorwort
www.konsolenracer.de (KR) ist eine Community unter mehreren weltweit, die von Fanatec für den Community-Test des neuen Fanatec Club Sport Wheels (CSW) ausgewählt wurde das neue Flagschiff der Produktpalette zu testen. Wir haben dies ausführlich und auf zum Teil neuen Wegen getan. Die Ergebnisse haben wir für euch in diesem Test zusammen getragen.
Was wurde getestet?
Folgende Komponenten standen KR für den Community Test zur Verfügung:
1. ClubSport Wheel Base EU
2. ClubSport Pedals V2
3. ClubSport Wheel Rim FORMULA black
4. ClubSport Wheel Rim BMW
5. ClubSport Table Clamp V2
Technische Specs
Während der Test-Phase gab es drei Firmware-Updates der Wheel Base, die beachtliche Verbesserungen der Gesamt-Performance, in Anbetracht des sehr guten Fahrgefühls, das das CSW bereits mit der ersten FW bot, brachten. Folgende Versionen wurden getestet:
- CSW_Base_V028_rev102
- CSW_Base_V029_rev106
- CSW_Base_V031_rev115
Ein FW-Update der Kränze ist aktuell für den Endverbraucher nicht vorgesehen.
In den ClubSport Pedalen V2 wurde für den Dämpfer das bzgl. der Viskosität weichere Öl verwendet.
Test-Urteil – Qualität/Verarbeitung
CS Wheel Base:
Das Gehäuse mit seiner eloxierten, schwarzen Front wirkt sehr hochwertig. Ebenso verhält es sich mit dem Sichtfenster, das den Blick in den Innenraum der Base frei gibt. Die Anschlüsse samt ihrer Beschriftung lassen ebenfalls keine Wünsche offen. Auch praktischer als bei älteren Modellen von Fanatec ist die Befestigungsart über Schrauben, die nun lediglich in die frei stehenden Fußelemente eingedreht werden und nicht mehr ins Gehäuse, wie es beim Porsche 911 Turbo S Wheel (PWTS) und Club Sport Racing Wheel (CSR) der Fall ist.
Unschön ist der Blick auf die Platine samt Verkabelung der durch das Sichtfenster ebenfalls möglich ist, wenn man vor dem Wheel Sitzend durch das Sichtfenster blickt. Hier wäre eine Blende vor der Platine bzw. eine Einschränkung des Sichtbereiches durch die Scheibe empfehlenswert, um den insgesamt hochwertigen Eindruck nicht zu schmälern.
Die beiden Lüfter sind insgesamt leiser als bei bei allen Fanatec Lenkrädern die ich bisher benutzt habe.
Die mitgelieferten Kabel sind großzügig dimensioniert was die Längen angeht, so dass die meisten Anwender ohne Verlängerungen zurecht kommen sollten.
Der Quick-Release Mechanismus an der Achse wirkt massiv und nahezu unzerstörbar. Er ist aus reinem Metall und wirkt so professionell, dass man ihm den Einsatz im realen Motorsport zutrauen würde.
Das Lenkrad ist komplett aus Metall, nur die Abdeckung hinten ist aus Plastik.
Formula Rim:
Das vom Griffabstand zur Achse etwas kleinere Rim wirkt insgesamt äußerst robust. Die Materialien, angefangen vom den Plastikbestandteilen des Kranzes und der Knöpfe, über das Alcantara-Leder an den Grifflächen bis hin zum Metall der Sticks und v.a. des Schnellverschlusses zur Befestigung an der Achse, wirken hochwertig und vermitteln eine sehr stabile Bauweise. Es knarzt nicht, es verformt sich nicht und ein mal auf die Achse der Base gesteckt erzeugt es den optimalen "Aus-einem-Guss2 Eindruck.
Die Knöpfe sind sowohl von ihrer Führung als auch vom Druckpunkt her von einer Qualität wie ich sie früher aus der Spielhalle her kenne: unheimlich wertig und fehlerresistent. Betrachtet man die Sticks, wird der Eindruck sogar noch gesteigert, da diese aus Metall gefertigt sind. Der linke Stick ist eine analoge Variante, die auch als Knopf genutzt werden kann. Bewegt man den analog-Stick, spürt man sofort die Präzision der Bewegung die man durchführen kann. Nicht dass dies ein entscheidender Aspekt eines Eingabegeräteteils an einem Wheel ist, dennoch reißt an dieser Stelle der sehr hochwertige Eindruck nicht ab. Der rechte Stick ist digital, kann ebenfalls als Knopf benutzt werden und bietet die Möglichkeit eines "Jog-Dials". Dies bedeutet, dass der Kopf des Knopfes um die eigene Achse gedreht werden kann. Dabei spürt man knackige Rasterungen, die einem sehr gut vermitteln wie oft man den Drehmechanismus benutzt hat. Dies ist ein wichtiger und praktischer Aspekt, da die Bedienung dieser Funktion meistens im Renn-Trimm erfolgt und man die Aufmerksamkeit so beim Renngeschehen lassen kann.
Die Wippen sind komplett aus Metall gefertigt und wirken beim ersten Blick recht klein. Dadurch dass sie sich aber individuell einstellen lassen was Abstand und Neigungswinkel zum Rim angeht, erweist sich der erste Eindruck als falsch. Die verbauten Micro-Schalter liefern einen präzisen Druckpunkt der auch zu hören ist, wobei das Geräusch nur einen Bruchteil der Lautstärke eines CSR und CSR Elite erreicht. Der Schaltweg ist ebenfalls kürzer als bei den beiden eben genannten Lenkrädern.
BMW GT2 Rim:
Das im Verhältnis zum Formula Rim deutlich größer wirkende BMW GT2 Rim ist beim direkten Vergleich nur wenig breiter. Die Materialienkombination weicht stark vom Formula Rim ab, da das BMW GT2 Rim komplett mit Alcantara-Leder bezogen ist und der Kranz analog eines realen Lenkrades bei starkem Druck leicht verformbar ist. Es wirkt wegen des metallischen Innenlebens wie ein echtes Motorsport-Accessoire. Knöpfe (deren Farben sind z.T. anders gewählt), Sticks und Schnellverschluss zur Befestigung an der Achse, sind identisch zum Formula Rim. Sie wirken auch hier hochwertig und vermitteln eine äußerst stabile Bauweise. Es knarzt nichts, der Kranz verformt sich nur wenn man die Handflächen extrem stark um den selben zu presst, was aber aufgrund der Materialien auch so gewollt ist, denn ein reales Lenkrad ist auch nicht komplett starr und steinhart. Auf die Achse der Base gesteckt erzeugt es auch den optimalen "Aus-einem-Guss" Eindruck.
Die Knöpfe entsprechen sowohl von ihrer Qualität als auch Verarbeitung exakt den am Formula Rim verbauten. Lediglich die Farbgebung weicht ab. Bei den BMW Rim Knöpfen wurden mehr Farbtöne verwendet.
Bei den Wippen unterscheidet sich der BMW GT2 vom Formula Rim. Zwar sind die Schaltwippen ebenfalls komplett aus Metall (hier grau eloxiert) gefertigt, diese sind aber bedeutend größer. Sie liegen von der Dimension her auf dem Niveau der Carbon-Schaltwippen die es als Tuning-Zubehör für das PWTS gab und sind somit etwas kleiner als die Wippen des CSR/Elite. Sie lassen sich ebenfalls individuell einstellen, was Abstand und Neigungswinkel zum Rim angeht. Die verbauten Micro-Schalter liefern einen präzisen Druckpunkt der auch wie am Formula Rim zu hören ist, wobei das Geräusch nur einen Bruchteil der Lautstärke eines CSR und CSR Elite erreicht.
Auch hier lässt sich der Schaltweg und der Abstand/Winkel zum Rim komplett einstellen. Die Shifter können bei Bedarf auch komplett entfernt werden.
CS Pedals V2:
Mit der V2 versucht Fanatec seine Top-Pedalerie nochmal zu verbessern. Dies ist in Details auch gelungen. Welche das sind, seht ihr hier:
Öldämpfer an der Bremse
Knick-Mechanismus am Kupplungspedal
Abdeckungen der Druckabnehmer
Beschriftung der Bremswiderstandsskala
Desweiteren ist die Verkabelung innerhalb und unterhalb der CS Pedalerie nun ordentlicher ausgeführt, da es etliche Kabelhalterösen gibt die als Aufnahme dienen.
Von der Funktion her hat sich im Vergleich zur V1 nur bei der Bremse und der Kupplung etwas spürbar getan. Die Kupplung vermittelt durch die Knick-Mechanik noch mehr das Gefühl ein reales Kupplungs-Pedal zu sein. Es fühlt sich wirklich klasse an. Beim Bremspedal hat man nun durch die Einführung des Öl-Dämpfers mehr Einstell. Und Tuning-Möglichkeiten. Der Packung liegen zwei Öl-Sorten verschiedener Viskosität in ausreichender Menge bei. Beachtet man, dass das aktuell verwendete Öl auch problemlos wieder in die Vorratsflasche zurückgeschüttet werden kann, wenn ein Wechsel erwünscht ist, sollte das beiliegende Öl bis zum Ende des sehr langen Lebenszyklus der Pedale ohne Probleme reichen. Der Wechsel ist spielend leicht und schnell durchzuführen, selbst für Öl-Dämpfer-Unerfahrene. Die Wirkung die der Dämpfer entfaltet reicht von massiv bis kaum feststellbar, bietet also ein Spektrum das jeden zufrieden stellen sollte. Mit der Möglichkeit verschiedene Öle und/oder Kolben-Enden (z.B. aus Schaumstoff) im Zylinder zu verwenden plus der Option den Dämpfer mit einer ihn umgebenden Feder vor zu spannen, ergeben sich unzählige Variationen die es ermöglichen die Bewegung des Bremspedals genauestens auf seine Bedürfnisse anzupassen. Wer dies nicht braucht oder gar möchte, kann entweder eine Einstellung treffen und sich an diese gewöhnen wie ich es getan habe, oder den Dämpfer sogar mit zwei Handgriffen komplett entfernen, um zu einer V1-Funktionsweise zurück zu kehren.
Die mit V2 neuen Abdeckungen der Druckabnehmer sind komplett aus Metall und sollen die Verschmutzung der Bauteile eindämmen. In der Testphase gab es keinerlei Probleme. Die Test-Pedale haben noch zu wenige Betriebsstunden, um belastbare Aussagen treffen zu können. Ob und wie sich die Wirkungsweise der Abdeckungen tatsächlich auswirkt muss eben langfristig beobachtet werden.
Optisch setzen sich die V2 deutlich von ihren Vorgängern ab. Die schwarze Eloxierung samt hochglanz-Optik der Pedalflächen sind praktischer im Langzeitbetrieb, bei dem es an den V1 zu glatten Stellen kommen konnte wo Fußflächen häufig auflagen oder drüber bewegt wurden (z.B. Auflagestelle Ferse vor der Bremse bzw Fußballenauflage auf dem Gaspedal). Ob die neue Optik gefällt muss jeder für sich entscheiden.
CS Table Clamp V2:
Die Table Clamp macht einen massiven Eindruck. Sie ist komplett aus Metall gefertigt und sugeriert, dass sie nicht diejenige sein wird die unter Umständen den Schwachpunkt der Verbindung zwischen Wheel und Tisch darstellt. Somit ist sie über jede Kritik erhaben und stellt eine sinnvolle Befestigungsart für die sehr kräftige CSW Base dar.
Test-Urteil – Fahrgefühl
CS Base + Rims:
+ Sehr, sehr hohe Präzision des Lenkens
+ sanftes, weiches, aber gleichzeitig starkes und direktes FF
+ Formula Rim: sehr kräftiges FF, extrem direkte Lenkung
+ BMW GT2 Rim: FF erscheint initial etwas schwächer, dafür aber genaueres Lenken möglich
+ Option des Nachsteuerns der FF-Kräfte am Wheel kann die Unterschiede zum Großteil kompensieren
+ Rim-Wechsel jederzeit im Spiel möglich
+ Einstellungen der 5 Slots werden im Rim gespeichert, so dass sie beim erneuten aufstecken sofort zur Verfügung stehen
- leichtes aber dennoch wahrnehmbares metallisch-magnetisches „Schleifen“ bei jeder Drehung (dieser Effekt war beim CSR Elite initial auch vorhanden, konnte aber durch FW-Updates behoben werden), das auch immer deutlicher zu hören ist, je stärker die Rückstellkräfte sind
CS Pedals V2:
+ Option des Bremspedal-Tunings sinnvoll
+ Bandbreite des Bremspedal-Tunings sehr groß
+ Tuning einfach und schnell durchführbar
+ Skala an Bremskraft-Schraube sinnvoll, da individuelle Einstellungen von Fahrzeug zu Fahrzeug nun sehr gut möglich sind
+ Mechanik des Kupplungspedals wurde weiter sinnvoll verbessert
+ alle Pedale sind nun auf Metallringen gelagert (analog des CSP Tuning Kits für die V1)
- Abdeckungen der Druckabnehmer erlauben kein „freipusten“ mehr ohne die Abdeckung zuerst abzuschrauben
Vergleich CSW vs. PWTS/CSR
In Anbetracht ihrer Preise sind alle drei Lenkräder absolut empfehlenswert und stellen eine vernünftige Produktpalette dar. Das PWTS wird nicht mehr vertrieben, da es limitiert war. Auf dem Gebrauchtmarkt wird es auch wegen seiner Robustheit und hervorragenden Funktion nach wie vor für Furore sorgen. Der Nachfolger, das CSR, geht schon einen Schritt in Richtung CSW-Fahrgefühl. Vor allem mit neuen FW-Versionen (eine inoffizielle konnten wir im Verlauf des CSW ebenfalls begutachten) steckt auch in diesem Wheel noch reichlich Potenzial. Es ist erkennbar, dass auch die vorletzte Generation der Fanatec Lenkräder durch FW-Updates bedingt verbessert werden kann. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist aber gegenüber dem CSW spürbar kleiner wie wir im Zuge dieses Tests feststellen konnten.
Den Modellen PWTS und CSR fehlt die Möglichekeit Kränze zu wechseln. Es ist auch nicht angedacht dies beim CSR in irgend einer Form zu ändern, wie es beim CSR Elite der Fall ist. Für dieses Wheel wird es einige Wechselkränze geben auf die man umsteigen kann. Das allerdings ohne die Bequemlichkeit die ein Schnellverschluß eines CSW bietet.
Fazit und Ausblick
Die CSW Base vermittelt präzise, dabei aber auch kräftig, wenn dies gewünscht wird, da über den neuen „Frc“ Parameter einstellbar, und in jedem Lenkwinkel, was das virtuelle Fahrzeug tut. Zumindest soweit es das Force Feedback bzw. die generelle Ansteuerung des Wheels durch das jeweilige Spiel/Simulation ermöglichen. Es ist dabei sehr leise was den Nutzungs-Comfort erheblich erhöht. Die Lüfter kühlen die CSW Base bei Bedarf dynamisch runter, so dass man kaum das Gefühl hat, dass der Lüfter sich merkbar aktiviert hat.
Die neue Option "Frc" ist eine sehr sinnvolle Erweiterung der ohnehin schon großen Bandbreite an Einstellmöglichkeiten die ein Fanatec Wheel am Gerät selbst, also unabhängig vom Spiel/Simulation, bietet. Mit der neuen Option lassen sich die Kräfte die ein Spiel/Simulation an das Wheel übermitteln in ihrer Stärke einstellen. Bei GT5 führen Werte jenseits der "150" zu einem Aufschaukeln des Lenkrades wegen der Bodeneffekte (Unebenheiten, Schläge durch Curbs etc.). Dieser Effekt war in der FW Version 031 bereits geschmälert, allerdings nicht ganz eliminiert.
Die bevorzugte Firmware für GT5 war für mich die v029. Sie gab sowohl Bodeneffekte detailiert wider als auch Haftungszustände der Reifen. Man merkt mit ihr auch schön wie schwer ein Wagen ist, da der Drehwiderstand sich ändert. Diese Änderung ist auch innerhalb eines Rennens zu spüren, wenn der Wagen aufgrund des Spritverbrauchs leichter wird.
Eine der überraschendsten Erkenntnisse nach dem Test des CSWs ist die Tatsache, dass Fanatec es tatsächlich geschafft hat ein Eingabesystem für Rennspiele zu schaffen, das zum einen auf einer innovativen, vernünftigen und soliden (da verschleißarmen) Hardware-Basis steht, die aber auf der anderen Seite durch die sie steuernde Software (Firmware) massiv in ihrer Nutzungscharakteristik beeinflusst werden kann. Man muss die Unterschiede zwischen den einzelnen Firmwares selber gespürt haben, um zu verstehen wieviel da möglich ist. Diese Tatsache stellt einen weiteren Aspekt dar, der ein Argument für eine Investition in ein CSW sein kann.
Da weitere Rims bei Fanatec in Planung sind (u.a. eine Nascar-Version die noch größer ist als das BMW GT2), wird man sich in Zukunft noch weiter an das reale Fahrgefühl seines virtuell abgebildeten Boliden herantasten können.
Persönliche Meinung des Testers
Gleich vorweg: das CSW ist das mit Abstand beste Wheel das ich bisher in meiner Zeit als virtueller Racer gefahren bin. Die Option Kränze zu wechseln muss man erst mal selber erlebt haben. Im Vorfeld hielt ich das für eine nette Spielerei. Jetzt nachdem ich die CSW Base samt der beiden verfügbaren Rims testen konnte kann ich jedem nur zurufen: es macht wirklich Sinn! Dass sich das Fahrgefühl so drastisch ändert, wenn man einen anderen Kranz aufsetzt, hätte ich nie gedacht. Das Feedback aller Beteiligten beim Communitytest war an der Stelle auch durchweg deckungsgleich, wie man an den Interviews erkennen kann.
Durch die hohe und gegenüber anderen Lenkrädern (auch aus dem Hause Fanatec) spürbar höhere Lenkgenauigkeit die die CSW Base ermöglicht, plus dem Präzisionszugewinn durch den größeren Umfang z.B. des BMW GT2 Rims, ist man in der Lage das virtuelle Fahrzeug präziser auf der Rennstrecke zu positionieren. Gerade beim Kurvenausgang wo das FF am Wheel zerrt, merkt man schon in der ersten Kurve um wie viel genauer man in der Lage ist sein Fahrzeug zu lenken. Dieser Effekt geht recht schnell in Fleisch und Blut über und spielt eine große Rolle bei dem durch das CSW gesteigerten Gefühl einen realen Wagen zu steuern.
Ich würde den Zugewinn an Fahrgefühl und Präzision durch das CSW wie den Umstieg auf die CS Pedalerie umschreiben. Das Fahren fühlt sich durch den komplett neuen mechanischen Ansatz "realistisher" an bzw. die Illusion die erschaffen wird ist dichter. Man vergisst eher, dass man virtuell fährt und wird somit tiefer in das Spiel/Simulation gezogen.
Alles in allem stellt das CSW einen richtigen und sinnvollen Schritt in der Entwicklung der Fanatec Lenkrad-Produktpalette dar. Man darf freudig, entspannt aber auch neugierig in die Zukunft blicken. Die Basis ist gesetzt. Sie hat Potenzial das noch ausgeschöpft werden will.
Mir persönlich macht das CSW sehr viel Freude. Ich werde es definitiv weiter fahren und freue mich für jeden der sich zu einem Kauf dieses Wheels entscheiden kann.
Tipps
1. Zum Betrieb eines CSW an einem Wheelstand kann nur bedingt geraten werden, da die Effekte entweder relativ schwach einzustellen sind oder man Gefahr läuft den Stand umzuwerfen; selbst ein PlaySeat gerät an seine Grenzen wenn man schnelle Lastwechsel oder größere Lenkwinkel in engen Kurven fahren will
2. Folgende Wheel-Einstellungen wurden mit GT5 gefahren:
Sen 900
FF 100
Sho 100
Abs 050
Lin 0
Dea 0
Frc 150
Dri 1
Spr 200
Dpr 300
3. Nach FW-Updates empfiehlt es sich das Lenkrad zu "re-setten". Dies erfolgt durch Drücken der kleinen Settings-Taste (die dazu dient in die einzelnen Einstellungen des Rims zu gelangen S_1, S_2 usw.) bis die Ausgabe "rst" erscheint. Alle gespeicherten Einstellungen sind dann zwar auch gelöscht (deshalb empfiehlt es sich diese im Vorfeld z.B. zu notieren), man hat dann aber die Sicherheit, dass keinerlei Fragmente der vorher aufgespielten FW mehr im Lenkrad vorhanden sind.
Alle weiteren Deutschsprachige Tests
https://dl.dropbox.com/u/78474150/Dokumente/CSW%20Test.pdf
www.bockbierbude.de/component/option,com...379/catid,5/lang,de/
forums.eutechnyx.com/threads/26627-Fanatec-CSW-CSP-V2-Review
www.team-mtechnology.de/
http://simracing-deutschland.de/forum/showthread.php?1881-FANATEC-CSW-Review